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Betriebsstruktur

 

Open Space - Prozess der Selbstoptimierung

Open Space wurde in den USA "entdeckt", als bei Kongressen immer wieder festgestellt wurde, dass die besten Gespräche in den Kaffeepausen stattfanden. Hauptziel von Open Space ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen selbstverantwortlich in Gruppen ihre Anliegen vorbringen und bearbeiten können. Auch bei Solvis wurden intensive Pausen-Gespräche geführt und das Bedürfnis erkannt, diese konstruktiv zu bearbeiten.

In den Jahren 2005/2006 waren so viele neue Mitarbeiter in den Betrieb gekommen, dass es schwierig wurde, sie im Alltag in die Solvis-Philosophie zu integrieren. Aus diesem Grund wurde „Open Space“ als Methode eingeführt. Die Resonanz war sehr positiv, ca. 130 Kollegen von rund 170 waren an dem ersten Samstag unter der Leitung von erfahrenen Moderatoren dabei. Es bildete sich eine Steuerungsgruppe mit 8 Kollegen aus den verschiedenen Bereichen der Firma. Sie koordinieren die eingereichten Themen und Arbeiten der einzelnen Initiativen.

Die Themenpalette reichte von „Qualitätsmanagement“ über „Betriebskindergarten“ bis zu „Sport und Spaß“. An diesem Tag zeigte sich, dass Solvis weitreichende Erfahrung in Gruppenarbeit hat und diese Arbeitsweise genau zum Unternehmen passt. Die Themengruppen fanden sich schnell zusammen und brachten wichtige Ergebnisse, die im Alltag weiterbearbeitet werden. Die Zwischenstände oder Abschlussergebnisse werden regelmäßig von den Gruppen in Betriebsversammlungen präsentiert.

Im Frühjahr 2007 plädierten einige Kollegen dafür, einen Betriebsrat einzuführen. Dieser Gedanke stieß auf gegenteilige Meinungen. Einerseits passte ein Betriebsrat nicht zur Struktur des Unternehmens, andererseits konnte er gesetzlich eingefordert werden. Im November 2007 wurde mit großer Beteiligung ein repräsentativer Betriebsrat gewählt.